Dienstag, 10. November 2015

Infos, Tipps, Nützliches

1. Kein Routerzwang mehr
Zukünftig können Verbraucher in Deutschland selbst entscheiden, mit welchen Routern sie ins Internet gehen. Der Bundestag hat letzte Woche die Abschaffung des sogenannten Routerzwangs beschlossen. Bislang konnten Internet-Provider ihre Kunden zwingen, bei der Einwahl ins Netz eine bestimmte Hardware zu verwenden.
Anbieter von Breitband-Internetanschlüssen konnten ihren Kunden bislang vorschreiben, welche Router sie benutzen. Sie definierten die Geräte einfach als Teil ihres Netzes, über das allein sie verfügen dürfen. Das neue Gesetz definiert nun aber die Anschlussdose an der Wand als "Netzabschlusspunkt" und lässt damit den Kunden die freie Wahl, welchen Router sie benutzen möchten.
Die Länderkammer muss dem Gesetzt noch zustimmen.

2. Facebook wird Suchmaschine
Mit Search FYI (For Your Info) hat Facebook eine deutlich erweiterte Suche eingeführt. Bislang konnte man über die Suchfunktion nur Beiträge aus dem erweiterten Netzwerk finden und Nutzer/User und Seiten. Zukünftig indiziert Facebook alle öffentlichen Postings von Nutzern und auf den Seiten. Mehrere Billionen Beiträge kommen so zusammen, deshalb werden die Suchergebnisse strukturiert. Neben Beiträgen und Postings findet man auch Links zu Artikeln, über die besonders intensiv diskutiert wird.
Aktuell gibt es die neue Suchfunktion aber nur in den USA.

3. Eine App hilft beim einschlafen f.lux
Viele kennen das Problem, wer abends lange am Tablet oder Handy gearbeitet hat, der konnte nicht gut einschlafen. Angeblich soll das blaue Licht dafür verantwortlich sein. Für dieses Problem gibt es nun eine Lösung.
Die App arbeitet, einmal heruntergeladen, im Hintergrund und passt die Farben des Bildschirmes vollautomatisch an die Tageszeit an. Aktuell gibt es die App nicht für Apple-Geräte.
Wer mehr dazu lesen will
http://www.zeit.de/digital/mobil/2015-11/flux-app-kritik
Wer sich die App downloaden möchte http://www.heise.de/download/f.lux-1162982.html

4. Neue Sicherheitsregeln mein Onlinekauf

Beim Bezahlen im Internet sollen sich Käufer zukünftig doppelt identifizieren. Es soll nicht mehr möglich sein, sich nur über sein Benutzerkonto einzuloggen und dann automatisch einen Bezahlvorgang mit den im Nutzerkonto hinterlegten Kreditkartendaten oder Kontoinformationen abzuwickeln. Die Identität des Käufers muss zusätzlich verifiziert wird.
Die Händler können aus drei weiteren Methoden zur Identifikation auswählen und zwar durch eine Wissensabfrage (z.B. weitere Passwörtern oder Zusatzfragen) oder durch einen Besitznachweis (beispielsweise eine TAN über das Handy) oder durch die Eingabe einer Eigenschaft (z.B. ein Fingerprinting).
Bei der ganzen Sachen handelt es sich um eine EU-Richtlinie, die nun auch in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) umgesetzt wird.

Mittwoch, 12. August 2015

Genderisierung oder die Gleichbehandlung von Frauen und Männern

Auszug aus Wikipedia: Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.

Mittlerweile nimmt dieser Gender-Wahn Formen an, die bei vielen Menschen zu Kopfschütteln führen. Ob es nun die Schreibweise des angehängten "Innen" ist, z.B. bei LeserInnen oder die Einführung von geschlechtsneutralen Begriffen wie "Studierende", anstelle von Studenten und Studentinnen. Es gibt daher z.B. kein Studentenwerk mehr, sondern nun ein Studierendenwerk.
Ziel all dieser Anpassungen und Änderungen ist eine Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Unabhängig davon, ob man einzelne Dinge in Bezug auf die Genderisierung gut findet oder nicht, muss man sich damit auseinander setzten und sich auch bei seinem Webauftritt oder in Flyern, etc. überlegen, wie man seine Kunden anspricht. Dabei geht es nicht nur um die Wortwahl oder die Schreibweise, sondern auch darum, zu entscheiden, ob z.B. eine Website oder ein Logo weiblich wirkt oder eher neutral und welche Kunden man ansprechen möchte.
Eine Website kann ja weiblich wirken, aber trotzdem Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Hier ein Beispiel von einem meiner Kunden, wo man eindeutig erkennt, dass diese von einem Mann ist http://uellendahl.koeln/. Trotzdem will die Seite auch Frauen ansprechen, da natürlich ein KFZ-Sachverständiger von Frauen und Männern gebraucht wird.
Bei dieser Seite erkennt man ganz klar die Handschrift einer Frau http://kükenthal-hermes.de/. Das Angebot der Seite wendet sich aber an Männer und Frauen. Wäre die Seite eher in Rosa- und Pinktönen gehalten, mit Herzchen  und Schmetterlingen, würden sich die meisten Männer wahrscheinlich nicht angesprochen fühlen.
Man muss daher bei der Gestaltung nicht nur nach seinem eigenen Geschmack gehen, sondern auch immer schauen, welche Kunden(gruppen) man ansprechen möchte und danach die Gestaltung und Farben auswählen - das gilt für Logo, Website, Blog oder Flyer und alles andere mit dem man nach außen tritt.

Montag, 6. Juli 2015

Was kostet eine neue Website?


Ich habe vor einigen Tagen mal rumgefragt, was für Themen Menschen hier in diesem Blog interessieren würden. Eine Antwort war, schreibt doch mal darüber, was Dich Deine Kunden immer fragen. Ich bin also in mich gegangen und habe überlegt, was meine Kunden mich immer fragen und mir ist nur eine Frage eingefallen, „was kostet das?“. Ich frage dann oft zurück, „kommt darauf an, was sie genau haben wollen?“. Meistens ernte ich dann erst mal Unverständnis beim anderen.
Ich frage dann weiter, „wofür benötigen sie eine Website? Bzw. brauchen sie überhaupt eine Website?“. Das Unverständnis wird dann größer. Ich vermute mal, ich habe mit meiner Fragerei auch schon den ein oder anderen potentiellen Kunden vergrault. Dabei geht es mir darum, für jeden Kunden genau das zu finden, was zu ihm passt und was zu seinem Business passt.

Irgendeine Website kann man sich im Netz für kleines Geld zusammenschustern lassen. Das ist aber in sehr vielen Fällen nicht das, was man benötigt oder was ausreichend ist.
Vielleicht sollte ich für meine potentiellen Kunden einen Fragenkatalog erstellen?!
1. Wer soll mit einer Website erreicht werden?
2. Welche Informationen sollen dort zur Verfügung stehen?
3. Erreicht man das, was sich aus Frage 1 +2  ergeben, mit einer Website oder benötigt man etwas anderes oder Ergänzungen, wie eine Facebookseite oder ein Blog?

Bei Frage 1 „wer soll erreicht werden“, erlebe ich oft, dass sich meine Kunden da wenig Gedanken drüber gemacht haben. Dabei ist das sehr wichtig. Will ich den vorhandenen Kunden einen Mehrwert liefern und nur potentielle neue Kunden interessieren oder neugierig machen? Oder vielleicht Beides?
Natürlich ist das auch abhängig vom Business. Einer Website eines Arztes wird immer eine Website für Neupatienten wie für die bestehenden sein. Die Website eines Frisöres kann da aber schon ganz anders ausgerichtet sein. Hier wäre eine Website für neue Kunden z.B. sinnvoll, ergänzt mit einer Facebookseite, die vor allem für die Bestandskunden da ist.
Eine Facebookseite macht aber auch nur dann Sinn, wenn man jemand ist, der sich gerne mitteilt. Den das ist Sinn und Zweck von Facebook. Wer damit Probleme hat, der sollte sich ggf. einen Administrator suchen (wie mich zum Beispiel :-)) oder die Finger davon lassen. Eine Facebookseite ohne Inhalt hat nämlich keine Followers und ist somit unnütz und man hat Geld umsonst ausgegeben.

Es gibt aber noch weitere Fragen zu klären. Dazu gehört z.B. auch die Frage, wo und wie will ich gefunden werden? Nur unter meinem Namen oder unter einer Berufsbezeichnung? Wenn ja, unter welcher? "Wie?" bzw. "als was?" trage ich mich in Branchenverzeichnisse ein oder tue ich das überhaupt?
Die allerwichtigste Frage ist aber immer, was wollen meine - potentiellen - Kunden? Damit beschäftige ich mich später einmal (neuer Blogbeitrag), da das ein umfangreiches Thema ist.

All diese Fragen und so einige mehr, müssen also erst beantwortet sein, bevor man mit dem Kunden ein Konzept erstellen kann und die Frage nach "was kostet mich eine neue Website?" sinnvoll beantworten kann.

Montag, 8. Juni 2015

Wie sicher ist unsere Digitale Welt? TEIL2 - Datensicherheit


Ein leidiges Thema für viele...Datensicherung!
Ständig dran gedacht und dann doch vergessen und irgendwann geht der PC oder die Festplatte plötzlich kaputt. Sowas passiert natürlich immer plötzlich...also ohne Vorwarnung und oft erst nach vielen Jahren Gebrauch. ;-)

Genau aus dem Grund, also weil das ohne Vorwarnung passiert, sollte man daran denkem, seine Daten zu sichern. Das gilt auch für privat Personen, die "nur" einige Dokumente und Favoriten auf dem Rechner liegen haben. Gerade bei den Dokumenten handelt es sich oft um Fotos, die man nur an dieser einen Stelle hat. Es würde daher schon reichen, wenn man alle 2-3 Wochen die wichtigsten Daten auf einen Stick oder eine externe Festplatte kopiert. Wer beruflich auf seine Daten angewiesen ist, sollte jede Woche eine Sicherung machen oder seine E-Mails z.B. von 2 Geräten abrufen und zwar mit POP3, dann hat man sie doppelt und/oder bei einem POP3-Konto – je nach persönlicher Einstellung – die E-Mails mehrere Wochen noch auf dem Server des Providers liegen lassen (so mache ich es). Wenn man dann die Datensicherung mal vergisst ist es nicht so tragisch, weil man viele Daten ja in E-Mails vorliegen hat. 
Des Weiteren empfehle ich einen festen Termin für die Sicherung. Als Beispiel immer Freitagnachmittag. Wenn dann mal was dazwischen kommt oder man im Urlaub ist, ist das nicht so schlimm, man macht es dann in der nächsten Woche.
Wie man Daten sichert ist dabei jedem selber überlassen. Also händisch - nur die Informationen die man für wichtig hält - oder ein komplettes Image des ganzen Rechners oder nur ein Teilimage. Beides hat Vor- und Nachteile. Beispiel, wenn ein PC kaputt geht, kauft man sich oft einen neuen mit neuem Betriebssystem, da ist ein Image dann weniger sinnvoll.
Wer auf Nummer Sicher gehen will, macht einfach beides. :-)

Wichtig ist natürlich mal zu prüfen, ob die Daten auf der exteren Festplatte oder dem Stick auch lesbar sind und man die Daten wieder zurück spielen kann. Nichts ist schlimmer als die vermeintliche Sicherheit einer Datensicherung, wenn der externe Datenträger kaputt ist. 

Eine Sicherung sollte man natürlich nicht nur vom PC machen, sondern auch von seinen Smartphonedaten. Das sind zum einen die unendlichen vielen Fotos - die man ja vielleicht vorab einmal durchschaut und welche löscht - und die Kontaktdaten, wie Telefonnummern, E-Mailadressen, etc.
Viele Hersteller bieten eigene Software für diese Backups an. Einfach mal danach googeln.

Dienstag, 12. Mai 2015

Onlinewerbung - werben im Netz

Ich werde immer wieder gefragt, was ich davon halte Werbung im Internet zu machen - also Onlinewerbung zu schalten und ob sich sowas lohnen würde. Meine Antwort, "Ja, klar lohnt sich das. Man muss nur schauen, wie man wirbt und wo man wirbt".
Eigentlich wäre doch alle nur genervt von Werbung und daher würde das doch nichts bringen, bekomme ich dann oft zur Antwort.
Hm... ich frage mich, wenn dem so wäre, warum gibt es dann sooo viel Werbung? Und wieso gibt es so viele Marketingexperten oder Werbeagenturen? Alle nutzlos? ;-)
Im Ernst, es ist natürlich so, dass wir von blinkenden Bildern und anderen eher "schreienden" Einblendungen eher genervt sind. Es ist bei der Werbung genau wie mit anderen Dingen, es gibt gute und schlechte Werbung und viele Leute machen Fehler.

Grundsätzlich ist es erst mal egal, ob man Onlinewerbung, Zeitungswerbung oder andere Art von Werbung macht, die entscheidenden Fragen sind immer die Gleichen:
1. Wer ist meine Zielgruppe bzw. wen möchte ich erreichen?
2. Wo finde ich diese Zielgruppe?
3. Was will ich genau bewerben?
Letzteres hört sich vielleicht einfach an, ist es aber nicht. Um mal ein Beispiel zu nennen, die Werbung für den DACIA (Auto). Da wird im Grunde keine Werbung für das Auto gemacht, sondern für ein Statussymbol. Oder Werbung für Shampoos oder Hautcreme, da geht es mehr um ein Gefühl oder eine Ausstrahlung welches vermittelt werden soll.
Genauso ist es im Grunde bei jedem Produkt bzw. jeder Dienstleistung.
Ich könnte z.B. Werbung für mein Business machen, in dem ich Ihnen Website-Pakete anbiete für 1500,- oder 2000,- Euro. Oder ich werbe für mich, also meine Person und mein KnowHow, dann würde ich Ihnen meine bzw. eine Dienstleistung und  meine Beratung anbieten, die Website ist dann ggf. nur EIN Endprodukt.

Auch die Frage nach der Zielgruppe ist wichtig. Bei Werbung, vor allem bei Onlinewerbung sollte man sich überlegen, ob man sich vielleicht nur auf eine bestimmte Zielgruppe konzentriert. Das ist oft viel einfacher, da man diese Zielgruppe gut finden kann und somit auch gleich weiß, wo man werben sollte. Um mal bei meiner Dienstleistung als Beispiel zu bleiben, ich könnte mir als Zielgruppe Journalisten raussuchen, weil ich hier bereits Erfahrung mit Onlineauftritten habe. Journalisten tummeln sich viel auf Facebook, daher wäre es z.B. sinnvoll auf Facebook gezielte Werbung zu machen, um diese Gruppe anzusprechen.
Natürlich gibt es nun unterschiedliche Arten und Methoden, wie man wirbt und ggf. auch womit. Das hängt unter anderem vom Budget ab, aber auch von der Zielgruppe und dem Produkt welches man bewerben will. Eine Strategie - wie z.B. Antiwerbung oder lustige Werbung, wäre auch hier sinnvoll und vielleicht auch die Hilfe von Marketingexperten oder Werbefachmännern/-frauen.
Manchmal hilft aber auch schon gesunder Menschenverstand, in dem man sich selber mal fragt, auf welche Werbung man reagiert und welche einen nervt. Aber wie gesagt, nie die Zielgruppe außer Acht lassen! Was Sie nervt, dass nervt den 15-jährigen Teenager oder den agilen 70-Jährigen der neu auf Facebook ist, noch lange nicht.

Um noch mal auf das "Werben im Netz" einzugeben. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, was man tun kann - auch mit kleinem Budget. Anzeigen auf anderen Websites/Blogs schalten, Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing oder Google-Anzeigen. Hier kann man sein Budget vorab festlegen und Zielgruppen definieren. Wichtig ist natürlich, dass man nicht einfach irgendeinen Werbetext einstellt, sondern sich auch sonst im Internet gut präsentiert. Jeder Beitrag im www über Ihre Arbeit, Ihre Produkte, Ihre Firma oder Sie selber sind Werbung - so wie dieser Blogbeitrag.
Im Grunde ist das der wichtigste Punkt - also die Präsenz und Präsentation aller Onlineauftritte. Egal ob Website, Webshop, Facebook, Google+, Xing & Co oder Blog, alles ist Werbung für Sie, für Ihr Produkt/Ihre Produkte und/oder Ihre Dienstleistung. Daher sollte man immer schauen, was zu einem passt, was sich sinnvoll ergänzt und wie man im Netz agiert. Genau das erzähle ich meinen Kunden und daher "baue" ich nicht einfach nur Websites, sondern schaue mit dem Kunden zusammen, welches Gesamtpaket zu ihm/seinem Produkt passt und wie und wo man dieses sinnvoll präsentieren kann. Auch das ist nämlich durchaus unterschiedlich. Eine klassische Website ist z.B. viel starrer als eine Google+ oder Facebookseite. Bei Google+ oder Facebook tritt man mit (potentiellen) Kunden viel direkter in Kommunikation. So etwas muss man sich vorab gut überlegen und es kostet auch Zeit dieses Kommunikation ausrecht zu halten. Daher biete ich meinen Kunden z.B. an, diese Arbeit für sie zu tun bzw. hier zu unterstützen.


Übrigens, bei Dienstleistungen sind Referenzen sehr hilfreich und jede gute Arbeit, mit der der Kunde zufrieden ist, ist immer noch die beste Werbung! Daher freue ich mich, wenn Sie mich weiterempfehlen. :-)


Dienstag, 14. April 2015

Geklaut ohne Spuren zu hinterlassen - wie sicher ist unsere digitale Welt? TEIL 1


Ein, in meiner Xing-Gruppe „BESSER LEBEN!“ geposteter Artikel, zum Thema "Hackers Liebling ist das moderne Auto" erinnerte mich daran, dass mir oft die Frage gestellt wird, „wie bekomme ich meinen PC sicher? Was kann ich tun gegen Viren und Co?“.
Meine Antwort ist im Grunde immer die Gleiche:
- gesunder Menschenverstand
- Denk erst an Dein Smartphone und das Tablet, bevor Du Dir Sorgen um den Computer machst
- Nicht zu sehr auf die Technik verlassen und begreifen, dass auch technische Geräte gepflegt und gewartet werden müssen.

Wie man dem obrigen Artikel "Hackers Liebling..." entnehmen kann, geht es mittlerweile nicht nur um die Sicherheit von PCs, sondern auch von Autos. Hacker knacken – im beschriebenen Fall Fahrzeuge von BMW - nur mit einem Smartphone gewaffnet.
Zitat: Sicherheitsforscher sind der Ansicht, dass jedes elektronische Bauteil, welches über ein Bussystem und damit letztendlich auch mit einer Leitstelle vernetzt ist, manipuliert werden kann. Sei es über die Infotainment-Einheit oder etwa die OBD (On-Board-Diagnose)-Schnittstelle.

Wer kein solch modernes Auto fährt, darf sich aber nicht in Sicherheit wiegen. Wenn das Auto nicht gehackt werden kann, dann wird eben der Code für die Garage „geklaut“ per Funk oder für die elektronische Haustür, wo dann alle Schlüssel liegen bzw. man noch mehr lohnenswerte Dinge mitnehmen kann. Ein Einbruch ohne Spuren, der dem Beklauten auch noch vor das Problem stellt, dass seine Versicherung ggf. nicht zahlt.
Was kann man tun? Wenig bis gar nichts. Wichtige Dinge in der Garage kann man zusätzlich abschließen. Im Haus wird es schwieriger.

Unsere moderne „neue“ Welt hat also Ihren Preis. Und genauso verhält es sich auch mit dem Smartphone. Wir haben alle Schnittstellen offen, damit wir auch ja immer alles empfangen und tun können. Wir chatten im Netz, wir bezahlen damit, wir kommunizieren per WhatsApp, wir machen Online-Banking und Bestellungen und wer hat einen Virenscanner für sein Smartphone? Fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis danach, die meisten werden sie angucken wie ein Auto und nicht wissen was Sie wollen.
Bei PCs erlebe ich komischerweise oft das Gegenteil, so nach dem Motto „viel hilft viel“ und so sind oft 3 oder 4 Virenscanner aktiv. Das ist extrem kontraproduktiv, da sich die nämlich gegenseitig behindern und dann oft erst recht irgendwelche Dinge anmeckern.

Ein Virenscanner ist also wichtig, aber ebenfalls wichtig ist der gesunde Menschenverstand. Man darf sich nicht auf die Technik oder deren Sicherheit verlassen und muss auch weiterhin sein Gehirn einschalten. Dazu gehört auch, dass man im Zweifel einen Fachmann fragt und den auch mal über den Computer schauen lässt. Sowas kostet nicht die Welt und kann sehr sinnvoll sein. Wichtig sind z.B. Sicherheitseinstellungen im Browser und in den Mailprogrammen und immer dran denken, nicht jeden Link anklicken und nicht jede E-Mail öffnen. Das gilt natürlich im Besonderen für das Smartphone. Nicht jede App die ein Freund heruntergeladen hat, ist sicher oder sinnvoll. Und nicht jedes Möglichkeit, die ein Smartphone bietet muss man nutzen. Einfach mal drüber nachdenken...

Wer sein Smartphone sicherer machen will, hier einige Links zu Virenscanners bzw. zu Testberichten:
Applegeräte (auch wenn diese nicht so sehr gefährdet sind) 

Ich werde diesem Thema eine kleine Serie widmen -  dieses war nur eine kurze Einleitung -, da ich finde, dass es ein wichtiges Thema ist und unsere Welt immer digitalisiert wird und wir uns somit - wohl oder übel - mit Dingen auseinander setzen müssen und erkennen müssen, wo uns das alles hinführt.

Mittwoch, 1. April 2015

Bionik oder die Macht der Gedanken


Viele Menschen sind oft verzweifelt, wenn Funktionen nachlassen oder nicht mehr vorhanden sind, ob nun altersbedingt oder durch eine Krankheit oder einen Unfall. Dabei gibt es heute wirkliche viele Hilfsmittel, die uns unterstützen. Nimmt man als Beispiel mal einen sehbehinderten Menschen. Für solche Menschen gibt es diverse Hilfsmittel, angefangen bei Farberkennungsgeräten, Geldprüfgeräten bis zu sprechende Küchenwaagen. Ebenfalls hilfreich, auch für andere Personengruppen, sind Vorlesegeräte oder entsprechende Screenreader-Software (Bildschirmausleseprogramm). Daher ist es wichtig, dass eine Website barrierefrei ist, damit so eine Software vernünftige Ergebnisse liefern kann.

Bei vielen Dingen fällt uns gar nicht mehr auf, dass diese computergesteuert funktionieren, wie z.B. Hörgeräte. 
Bei anderen Dingen ist es geradezu offensichtlich und führt zu ganz neuen Höchstleistungen, nämlich computergestützt Beinprothesen. Diese Prothesen ermöglichen ein sicheres und natürliches Gangbild. Und spezielle Laufprothesen sorgen für neue Rekorde in der Leichtathletik.

Die größte Herausforderung für die Wissenschaft sind jedoch Handprothesen. Unser Hand ist ein überaus komplexes System. Wir tasten, spüren und greifen damit. Wir können mit der Hand ein Skalpell führen ebenso wie einen Hammer mit Kraft schlagen oder mit einer Schere arbeiten.
Es gibt Handprothesen, die von Muskeln gesteuert werden, sogenannte myoelektrische Prothesen.  Elektroden erfassen eine Muskelaktivität, die in dem nach der Amputation verbleibenden Stumpf noch vorhanden ist, und steuern damit elektrische Motoren. Dadurch sind Greif- und Umwendebewegungen der Hand, sowie einzelne Funktionen des Ellenbogens möglich.
Die neuste Errungenschaft sind gedankengesteuerte Prothesen. In verschiedenen Ländern wird daran gearbeitet und es gibt unterschiedliche Schwerpunkte.
Bisher gibt es nur wenig Patienten mit so einer Prothese. So präsentierte der Caltech-Neurowissenschaftler Christian Klaes auf einer Tagung der Society for Neuroscience in Washington Ende 2014 die Daten eines Patienten, der mithilfe eines Elektrodenimplantats in der hinteren Region des parietalen Kortex mit seiner Prothese Videospiele und das Handspiel Schere-Stein-Papier gemeistert hatte. 
Das deutsche Medizintechnik-Unternehmen Ottobock in Wien entwickelt ebenfalls gedankengesteuerten Prothese und stellte schon 2009 die erste fühlende Handprothese vor. Dabei geht es um das Erkennen eines Händedrucks.
Und in Dänemark wird an der Bionik – die Vereinigung von technischen und biologischen Eigenschaften – ebenfalls geforscht und auch hier arbeitet man an der "fühlenden Hand". Aktuell funktioniert dieses allerding nur im Labor, da das Computersystem für das Auslesen der Sensoren und der elektrische Stimulator sind noch nicht implantierbar ist. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.


Die Idee einen Computer mit der Kraft der Gedanken zu steuern ist das Ziel eines Brain-Computer-Interface (Hirn-Computer-Schnittstelle). Die Weiterentwicklung dieser Schnittstelle ist aber nicht für Menschen mit Handicap sinnvoll und wichtig. Ohne den Umweg über ein Eingabegerät kann der Computer schneller und direkter angesprochen werden. Die Anwendungen für solche Systeme reichen vom Assistenzsystem im Auto über die Spieleanwendung bis hin zur Steuerung einer Buchstabiermaschine z.B. für Menschen mit ALS. Es gibt also viele Bereiche wo zukünftig die Macht der Gedanken eine wichtige Rolle spielen werden.


Wer mehr zu dem Thema lesen/sehen möchte:
- Artikel Trend der Zukunft
- Medizintechnologie 
- Arte  X:enial